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Via Ferrata

Klettersteig Sulzfluh

Via Ferrata · Graubuenden
Ce contenu est proposé par
Wandermagazin SCHWEIZ Partenaire certifié  Explorers Choice 
  • Sulzfluh.
    / Sulzfluh.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Auf dem Weg zum Klettersteig Sulzfluh.
    / Auf dem Weg zum Klettersteig Sulzfluh.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Blau markiert zum Klettersteig Sulzfluh.
    / Blau markiert zum Klettersteig Sulzfluh.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Weg zum Klettersteig Sulzfluh.
    / Weg zum Klettersteig Sulzfluh.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Im unteren Teil des Sulzfluh-Klettersteigs.
    / Im unteren Teil des Sulzfluh-Klettersteigs.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Gut getarnt: Felsenspringer in der Sulzfluh.
    / Gut getarnt: Felsenspringer in der Sulzfluh.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Kurz vor dem Ausstieg, unten der Partnunsee.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Auf dem Gipfel der Sulzfluh.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Wegweiser bei den Gruoben.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Partnunsee.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Der Partnunsee hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Partnunsee.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Partnunstafel und Sulzfluh.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Wolken vor der Sulzfluh.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Berghaus Alpenrösli.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Sulzfluh.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Carschinahütte.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Carschinahütte.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Carschinahütte im Abendlicht.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
1800 2100 2400 2700 3000 3300 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 Carschinahütte Sulzfluh Partnunsee

Der Klettersteig Sulzfluh ist vielmals beschrieben. Wer beim Klettern genau hinschaut kann im Fels spezielle Tiere entdecken: die Felsenspringer. So ist diese Klettersteigtour auch eine naturkundliche Wanderung.

difficile
8,9 km
7:00 h.
1154 m
1154 m

Wir sind mitten im Klettersteig und geniessen die Aussicht, als plötzlich eine Bewegung die Aufmerksamkeit wieder in die Nähe lenkt. Ein kleines Tier krabbelt neben der Eisenleiter über den Fels. Es braucht gute Augen, um es überhaupt zu entdecken. Es ist grau gesprenkelt wie der Fels und ist nur etwa einen Zentimeter lang – wenn man von den langen Fühlern und Schwanzfäden absieht. Was da neben dem Klettersteig über den Fels huscht, ist ein Felsenspringer. Ein kleines, flügelloses Insekt. Tagsüber hält es sich meist an feuchten Stellen verborgen, etwa in Felsritzen oder unter einer der wenigen Pflanzen, die hier wachsen. Aber gelegentlich, wenn es nicht zu heiss oder zu kalt ist, wagen sich die Felsenspringer auch ohne den Schutz der Dunkelheit aus ihren Verstecken, um über die Felsen zu wandern und mit ihren kräftigen Kiefern Flechten und Algen abzunagen. Sie putzen also gewissermassen den Fels. Damit das Tier nicht vertrocknet, wenn längere Zeit kein Regen fällt, hat sich die Natur einen Trick einfallen lassen: Der Felsenspringer besitzt an den Beinen ein Organ, mit dem er Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann. Seine Haut, die aus sehr kleinen Schuppen besteht, sorgt dafür, dass er kein Wasser über seine Oberfläche verliert. Da der Felsenspringer nicht fliegen kann, muss er ein guter Kletterer sein. Seine geringe Grösse erlaubt es ihm, sich an Strukturen zu halten, die wir Menschen mit blossem Auge nicht erkennen können.

Mit zunehmender Höhe wird es auf dem Klettersteig immer wärmer, und die Felsenspringer sind verschwunden. Dafür blitzt weit oben ein rot-weiss gemustertes Flügelpaar auf. Ein Mauerläufer wohnt offenbar in der Südwand der Sulzfluh. Wie die Felsenspringer, verbringt auch dieser kleine Vogel sein ganzes Leben in der Felswand. Das Nest baut er meist hoch oben, gut geschützt unter Überhängen. Seine Nahrung sucht er, indem er kletternd und flatternd der Felswand entlang höher steigt und dabei mit dem dünnen Schnabel nach Insekten oder Spinnen sucht. Auch Felsenspringer stehen auf seinem Speisezettel.

Conseil(s) de l'auteur

Die Tour kann man wunderbar mit einer Übernachtung in den Berghäusern Sulzfluh oder Alpenrösli oder auf der Carchinahütte planen. So hat man anderntags noch Zeit für eine schöne Bergwanderung in der Gegend.

outdooractive.com User
Auteur
Jochen Ihle 
Mise à jour: 30.10.2018

Difficulté
D difficile
Technicité
Condition physique
Expérience
Paysage
Point le plus élevé
2816 m
Point le plus bas
1754 m
Meilleure période pour cette activité
janv.
févr.
mars
avr.
mai
juin
juil.
août
sept.
oct.
nov.
déc.
Exposition
NESO
Accès
700 m, 2:00 h.
Hauteur de la paroi
450 m
Longueur d'escalade
2:30 h.
Dénivelé négatif
1100 m, 2:30 h.

Possibilité de se restaurer en route

Carschinahütte
Berghaus Alpenrösli
Berghaus Sulzfluh

Consignes de sécurité

Schwierigkeit: Klettersteig K4, Wanderweg T3.

Équipement conseillé

Komplette Klettersteigausrüstung.

Informations et liens complémentaires

Pany-St. Antönien Tourismus, Tel. 081 300 32 22, www.pany.ch

Prättigau Tourismus, Tel. 081 325 11 11, www.praettigau.info

www.klettersteigsulzfluh.ch

Einkehren und übernachten, z.B.: Berghaus Sulzfluh, Tel. 081 332 12 13 und Berghaus Alpenrösli, Tel. 081 332 12 18, www.sulzfluh.ch; Carschinahütte, Tel. 079 418 22 80, www.carschina.ch

Départ

St. Antönien, Partnun/Partnunstafel (1761 m)
Coordonnées:
Géographique
46.994869, 9.858215
UTM
32T 565252 5204951

Arrivée

St. Antönien, Partnun/Partnunstafel

Itinéraire

Von Partnun /Partnunstafel (1763 m) auf markiertem Bergwanderweg zum Einstieg (blaue Wegweiser), auf ca. 2360 m südöstlich des Gipfels. Über den Klettersteig auf den Gipfel der Sulzfluh (2817 m). Abstieg auf markiertem Bergwanderweg durch das Gemschtobel nach Partnun.

En transports en commun

Accès par transports publics

Mit der Rhätischen Bahn RhB von Landquart nach Küblis, weiter mit Postauto nach St. Antönien Rüti, dann zu Fuss in etwa einer Stunde nach Partnunstafel. Zeitsparender geht es mit dem Privatauto direkt nach Partnunstafel (gebührenpflichtige Parkplätze); erholsam ist es mit Übernachtung in den Berghäusern Sulzfluh bzw. Alpenrösli auf Partnunstafel.

Seit Sommer 2017 fährt der «Bus Alpin» vom 1. Juli bis 20. August täglich und vom 20. August bis 22. Oktober am Wochenende nach Partnun, Gafien und Älpli. Fahrplan unter www.busalpin.ch. Informationen bei Prättigau Tourismus, Tel. 081 325 11 11, www.praettigau.info.

Par la route

Mit dem Auto über Landquart nach St. Antönien.

Se garer

Parkplätze in St. Antönien (z.B. bei der Kirche im Dorf, P2) oder weiten hinten Richtung Partnun (P3, 5 und 6).

Y aller en train, en voiture ou en vélo

Recommandations de l'auteur

Routenskizze und Infos unter: www.klettersteigsulzfluh.ch.

Carte recommandée par l'auteur

LK 1:50.000, 238T Montafon, 248TPrättigau.

LK 1:25.000, 1157 Sulzfluh.


Questions / réponses

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Difficulté
D difficile
Distance
8,9 km
Durée
7:00 h.
Dénivelé
1154 m
Dénivelé négatif
1154 m
Accès par transports publics Itinéraire(s) en boucle Point(s) de vue Intérêt culturel/historique Points de restauration Intérêt géologique Intérêt botanique Intérêt biologique Excursion sur les sommets Assurage abondant Via Ferrata classique

Statistiques

: Hr.
 km
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Point le plus élevé
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Point le plus bas
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