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Randonnée

Von Grindelwald zum Berghaus Bäregg

Randonnée · Bernese Oberland
Ce contenu est proposé par
Wandermagazin SCHWEIZ Partenaire certifié  Explorers Choice 
  • Berghaus Bäregg mit Fiescherwand.
    / Berghaus Bäregg mit Fiescherwand.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Hotel Wetterhorn.
    / Hotel Wetterhorn.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Grindelwald mit Schwarzhorn.
    / Grindelwald mit Schwarzhorn.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Auf der Pfingstegg mit Blick zum Wetterhorn.
    / Auf der Pfingstegg mit Blick zum Wetterhorn.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Grindelwald.
    / Grindelwald.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Weiss-rot-weiss markiert zur Bäregg.
    / Weiss-rot-weiss markiert zur Bäregg.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Berghaus Bäregg.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Berghaus Bäregg.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Berghaus Bäregg.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Der Weg zur Bäregg führt auch durchs UNESCO-Welterbe.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Luftseilbahn Grindelwald – Pfingstegg.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Abstieg vom Berghaus Bäregg nach Grindelwald.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Bahnhof Grindelwald.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
1400 1600 1800 2000 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 Hotel Wetterhorn Berghaus Bäregg

Was für eine Schautour ist diese Wanderung zum Berghaus Bäregg. Die mächtige Fiescherwand, ein Bollwerk aus Eis und Schnee, raubt einem dabei fast den Atem.

moyen
8,8 km
4:00 h.
638 m
502 m

«Kein anderer Berg, keine der Nadeln der Mont-Blanc-Gruppe noch selbst das Matterhorn besitzt eine schönere Linie als der Eiger, der wie ein Ungeheuer sich gen Himmel reckt». Leslie Stephen (1832–1904) muss es wissen. Der englische Schriftsteller und Bergsteiger stand 1861 als Erster auf dem Schreckhorn. Die von ihm beschriebene «schöne Linie», er meinte wohl den Mittellegigrat, bestaunen wir auf dem Weg zum Berghaus Bäregg. Und noch mehr: die Felsbastion der Ostegg, die eisige Fiescherwand, die Schlucht des Unteren Grindelwaldgletschers.

Vom Oberen Grindelwaldgletscher ist leider nichts mehr zu sehen. Selbst der einst bekannte Treppenweg ist inzwischen gesperrt. 900 hölzerne Stufen führten einst hinauf zur Gletscherbar mit Blick in die vom Gletscher frei gelegte Schlucht. Ohne diesen, nun nicht mehr möglichen, Abstecher sind wir schnell einmal bei der Bergstation Pfingstegg. Der Weg dorthin schlängelt sich entlang der Nordwestflanke des Mättenbergs mit schönen Aussichten auf Grindelwald, Schwarzhorn, Grosse Scheidegg und Wetterhorn. Eine steinschlaggefährdete Passage ist dabei untertunnelt: 150 Meter lang ist der Breitlouwina-Tunnel.

Dann wird es grossartig: Hinter der Pfingstegg zieht der Weg geradewegs gen Hochgebirge. Der Untere Grindelwaldgletscher hat sich weit zurückgezogen. Gerade deshalb wurde dieser Weg als Klimapfad markiert und mit Informationstafeln versehen. Wir erfahren, wie es zum Felssturz am Eiger kam, weshalb der dadurch entstandene Gletschersee eine Gefahr darstellt und dass sich der Gletscher vor 150 Jahren auf gleicher Höhe wie der heutige Wanderweg befand. Und dann die Geschichte der legendären Stieregghütte: Sie musste 2005 aufgegeben werden, als sich eine Gletschermoräne löste und die Hütte plötzlich nahe an der Abrisskante stand.

Dann sind wir oben, beim Berghaus Bäregg. Selten ist der Begriff «aussichtsreiche Lage» so passend wie hier. Das Berghaus wurde im Sommer 2006 eröffnet und befindet sich etwa 100 Meter oberhalb der ehemaligen Stieregghütte. Von der Terrasse blicken wir auf die Fiescherwand und hinunter zum Gletschersee. Manchmal rumpelt es laut. Dann entsendet der Gletscher wieder ein Stück Eis in die Tiefe.

Die Wanderung kann beliebig variiert werden. Wer es im Aufstieg kürzer mag, fährt von Grindelwald mit der Luftseilbahn auf die Pfingstegg und beginnt die Wanderung dort. Auch für den Abstieg gibt es Varianten: Man kann wieder bis zur Seilbahnstation Pfingstegg gehen (und mit der Gondelbahn hinunter nach Grindelwald fahren), oder man dehnt die Tour noch etwas aus und steigt auf einem der Wanderwege vollends hinunter nach Grindelwald (z.B. über Marmorbuch oder wieder über Milchbach und/oder Hotel Wetterhorn).

Conseil(s) de l'auteur

Familien können auf der Pfingstegg ihre Kinder belohnen: Eine Fahrt mit der Sommerrodelbahn ist ein schöner Abschluss dieser Wanderung.

 

outdooractive.com User
Auteur
Jochen Ihle 
Mise à jour: 10.04.2019

Difficulté
moyen
Technicité
Condition physique
Expérience
Paysage
Point le plus élevé
1772 m
Point le plus bas
1209 m
Meilleure période pour cette activité
janv.
févr.
mars
avr.
mai
juin
juil.
août
sept.
oct.
nov.
déc.

Possibilité de se restaurer en route

Berghaus Bäregg
Hotel Wetterhorn

Consignes de sécurité

Bergwanderung mit einigen abgesicherten Passagen, Trittsicherheit erforderlich. Weiss-rot-weis markiert. Schwierigkeit: T3.

Équipement conseillé

Normale Wanderausrüstung, stabile Bergschuhe.

Informations et liens complémentaires

Jungfrau Region Tourismus, Tel. +41 (0) 33 521 43 43, www.jungfrau.swiss

Grindelwald Tourismus, Tel. +41 (0) 33 854 12 12, www.grindelwald.swiss

Jungfraubahnen, Rail Info Interlaken, Tel. +41 (0) 33 828 72 33, www.jungfrau.ch

Luftseilbahn Grindelwald-Pfingstegg, Tel. +41 (0) 33 853 26 26, www.pfingstegg.ch

www.jungfrau-klimaguide.ch

Einkehren und übernachten, z.B.:
Hotel Wetterhorn, Tel. +41 (0) 33 853 12 18, www.hotel-wetterhorn.ch
Bergrestaurant Pfingstegg, Tel. +41 (0) 33 853 11 91, www.bergrestaurant-pfingstegg.ch
Berghaus Bäregg, Tel. +41 (0) 33 221 10 80, www.baeregg.com

Départ

Hotel Wetterhorn, Bushaltestelle (1228 m)
Coordonnées:
Géographique
46.632098, 8.071008
UTM
32T 428889 5164700

Arrivée

Pfingstegg, Bergstation Luftseilbahn

Itinéraire

Hotel Wetterhorn (1228 m) – Milchbach (1348 m) – Pfingstegg (1392 m) – Berghaus Bäregg (1770 m) – Pfingstegg.

 

En transports en commun

Accès par transports publics

Anreise: Von Interlaken Ost mit Berner Oberland Bahn (BOB) nach Grindelwald, weiter mit Grindelwald-Bus bis Haltestelle Oberer Gletscher/Hotel Wetterhorn.

Rückreise: Von der Pfingstegg mit Luftseilbahn nach Grindelwald.

Par la route

Mit dem Auto über Interlaken, Ausfahrt Wilderswil, nach Grindelwald.

Se garer

Parkplätze beim Hotel Wetterhorn und bei der Pfingsteggbahn (jeweils gebührenpflichtig).

Y aller en train, en voiture ou en vélo

Recommandations de l'auteur

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 6/2016: Jungfrau Region. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wanderwege.ch

Daniel Anker: Berner Oberland Ost. ISBN 978-3-7633-4012-5, Bergverlag Rother, www.rother.de

Carte recommandée par l'auteur

LK 1:50.000, 254T Interlaken.


Questions / réponses

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Difficulté
moyen
Distance
8,8 km
Durée
4:00 h.
Dénivelé
638 m
Dénivelé négatif
502 m
Accès par transports publics Itinéraire(s) avec départ et arrivée différents Points de restauration Point(s) de vue Intérêt culturel/historique Intérêt géologique Montée/Descente en remontées mécaniques Intérêt botanique Conseil d'initié Intérêt biologique

Statistiques

: Hr.
 km
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Point le plus élevé
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