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Winter Hiking

Von Unterlangenegg nach Steffisburg

Winter Hiking · Thun
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Wandermagazin SCHWEIZ Verified partner  Explorers Choice 
  • Schöne Winterwanderung übers offene Feld.
    / Schöne Winterwanderung übers offene Feld.
    Photo: Fritz Hegi, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Die markierte Wanderung verläuft auf breiten Wegen.
    / Die markierte Wanderung verläuft auf breiten Wegen.
    Photo: Fritz Hegi, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Aussichtspunkt mit Blick in die Voralpen.
    / Aussichtspunkt mit Blick in die Voralpen.
    Photo: Fritz Hegi, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Auf dem Weg zum Schnittweierbad.
    / Auf dem Weg zum Schnittweierbad.
    Photo: Fritz Hegi, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Vermessungspyramide am höchsten Punkt der Wanderung.
    / Vermessungspyramide am höchsten Punkt der Wanderung.
    Photo: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Pyramide und Imhof-Gedenkstätte bei Fahrni.
    / Pyramide und Imhof-Gedenkstätte bei Fahrni.
    Photo: Fritz Hegi, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Gasthaus Schnittweierbad.
    Photo: Fritz Hegi, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Die Wanderung ist das ganze Jahr über möglich.
    Photo: Fritz Hegi, Wandermagazin SCHWEIZ
450 600 750 900 1050 m km 2 4 6 8 10 Unterlangenegg, Kreuzweg Imhof Gedenkstätte - Fahrni bei Thun Steffisburg, Dorf

Diese einfache Winterwanderung im Thuner Hinterland führt von Unterlangenegg über Schnittweiherbad nach Steffisburg.

easy
10.4 km
3:00 h
80 m
345 m

Die Wanderung verläuft grösstenteils auf breiten Wegen ohne grosse Steigungen.. Sie ist das ganze Jahr über möglich und taugt auch als Winterwanderung. Von Unterlangenegg folgt man kurz der Asphaltstrasse in nördlicher Richtung, zweigt dann nach gut 400 Metern inks ab und wandert über ein weites Feld mit schöner Sicht auf die Berner Alpen. Beim höchsten Punkt der Gemeinde Fahrni, auf 915 m ü. M., gibt es eine Gedenkstätte in Form einer Vermessungspyramide, einem sogenannten Triangulationspunkt, zu ehren von Professor Dr. h.c. Eduard Imhof. Imhof war war Bürger von Fahrni und unter anderen auch Initiant der neuen Landeskarte der Schweiz und des «Atlas der Schweiz». Ausserdem verfasste er wichtige Lehrbücher und schuf sich einen internationalen Namen als Kartograph.

Nach einer Waldpassage, die entlang eines kleinen Baches und durch ein ruhiges Tal führt, erreicht man das «Schnittweierbad». Der Maler Ferdinand Hodler, der einen Teil seiner Jugend in Steffisburg verbrachte, habe den «schönen Flecken Erde» auf seinen Gemälden verewigt, berichtete einst der «Jubiläumsspiegel» der Steffisburger.  Interessantes ist der Homepage des Gasthauses zu entnehmen: «Wer heute das familienfreundliche Gasthaus Schnittweierbad besucht, ahnt kaum, dass sich hier einmal «wüste» Szenen abgespielt haben. Derart anrüchige sogar, dass Chorgerichte und Pfarrer veritable Stossgebete gegen den Himmel schickten. Das war im 18. Jahrhundert. Doch das sind tempi passati.» Wann das «Schnittweierbad» enstanden ist, bleibt urkundlich im Dunkeln. Bekannt ist, dass im Jahre 1427 das Kloster Interlaken und Landbesitzer von Steffisburg einen Weiher in der sogenannten Schneitt erstellten, damit der grosse Bedarf an Fischen während der Fastenzeit gedeckt werden konnte. Bereits zu dieser Zeit soll dort ein Bad für Mönche und Nonnen existiert haben. Mitte des 16. Jahrhunderts wechselte der «Schnittweier» in die Hände von weltlichen Bürgern, 1725 ging die Badwirtschaft dann in den Besitz der Dorfgemeinde. Rund 20 Jahre später gönnte sich der Ex-Legionär Ludwig Tillier das Vergnügen, Teile seines Kriegssoldes im Gasthaus anzulegen. Er brachte aus den fremden Kriegsdiensten aber nicht nur viel Geld, sondern auch «lockere» – oder soll man sagen »wüste» – Sitten» mit nach Steffisburg. Wie dem auch sei – heute schmeckt dort vor allem das Essen wunderbar.

Author’s recommendation

Von Steffisburg lohnt der kurze Abstecher nach Thun. Dort viele Sehenswürdigkeiten wie Schloss, Altstadt und diverse Museen.

outdooractive.com User
Author
Jochen Ihle 
Updated: December 11, 2018

Difficulty
easy
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Altitude
908 m
563 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Safety information

Ideale Ganzjahreswanderung ohne grossen Steigungen; gelbe Wegweiser. Schwierigkeit: T1.

Equipment

Normale Wanderausrüstung.

Tips, hints and links

Einkehren, z.B. Restaurant Kreuzweg, Unterlangenegg, Tel. 033 453 27 02; Gasthof Schnittweierbad, Steffisburg, Tel. 033 437 47 56, www.schnittweier.ch.

Thun-Thunersee Tourismus, Seestrasse 2, 3600 Thun, Tel. 033 225 90 00, www.thunersee.ch.

 

Start

Unterlangenegg, Haltestelle (827 m)
Coordinates:
Geographic
46.797850, 7.684677
UTM
32T 399625 5183540

Destination

Steffisburg, Station

Turn-by-turn directions

Vom Kreuzweg (828 m) ein kurzes Stück der Asphaltstrasse entlang, links abzweigen und leicht aufwärts über freies Feld, dann mehr oder weniger flach zur Eduard-Imhof-Gedenkstätte (915 m). Weiter via Wachthubel (893 m) abwärts zum Gasthaus Schnittweierbad (669 m) und hinunter zur Station Steffisburg (563 m).

Public transport

Public transport friendly

Anreise: Mit dem Zug nach Thun, weiter mit dem Bus bis Unterlangenegg, Kreuzweg.

Rückreise: In Steffisburg Bahnanschluss.

Getting there

Mit dem Auto entweder bis Steffisburg oder Unterlangenegg. Nach der Wanderung mit dem Bus zum Auto zurück.

Parking

Parkplätze in Steffisburg und Unterlangenegg.

Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Fritz Hegi: Mit Wanderfritz 1 durch die Schweiz – Die 58 schönsten Wanderungen. ISBN 978-3-03812-516-7, Weltbild Verlag, www.weltbild.ch.

Fritz Hegi: WanderFritz 2 – 62 Wandertouren durch die Schweiz. ISBN 978-3-03812-596-9, Weltbild Verlag, www.weltbild.ch.

Author’s map recommendations

LK 1:50000, 243T Bern und 253T Gantrisch.

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Difficulty
easy
Distance
10.4 km
Duration
3:00 h
Ascent
80 m
Descent
345 m
Public transport friendly In and out Scenic With refreshment stops Family friendly Cultural/historical value Geological highlights Botanical highlights Faunistic highlights

Statistics

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