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Thematic Trail

Exploratour im Parc Ela

Thematic Trail · Graubuenden
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Wandermagazin SCHWEIZ Verified partner  Explorers Choice 
  • Am Felsentor.
    / Am Felsentor.
    Photo: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Die Exploratour führt durch diese schöne Landschaft.
    / Die Exploratour führt durch diese schöne Landschaft.
    Photo: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Auf der Fuorcla digl Leget.
    / Auf der Fuorcla digl Leget.
    Photo: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Bei Posten 8 des Themenweges.
    / Bei Posten 8 des Themenweges.
    Photo: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Auf der Exploratour Erdgeschichte erwandern.
    / Auf der Exploratour Erdgeschichte erwandern.
    Photo: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Der Kuss: Steinskulptur im Val d'Angel.
    / Der Kuss: Steinskulptur im Val d'Angel.
    Photo: Toni Kaiser, Wandermagazin SCHWEIZ
1800 2100 2400 2700 3000 m km 2 4 6 8 10 Julier, La Veduta Julierpass Ospizio La Veduta Start Exploratour Karrenspuren im Fels Bruchstücke der Vergangenheit Souvenirs vom Meer Piz Bardella Treibhausgas in Stein gebunden Felsentor im Val d'Agnel Dichtung aus Eis Piz Neir Vom Kontinent in den Ozean Gestein, das staut Vom Gletscher gebuckelt Im Innern erstarrt Entschlackt

Ins Innere von Steinen schauen, Steine in Luft auflösen, beobachten, wie sich Bergblumen an das Leben im Fels angepasst haben. Das kann man auf der Exploratour zwischen dem Julier-Hospiz und Bivio. Und dann ist da noch ein spektakuläres Felsentor.

moderate
12.1 km
4:20 h
486 m
951 m

Wer sich dafür interessiert, wieso ein Stein so und ein anderer ganz anders aussieht, wie Landschaften geformt werden und warum Pflanzen gerade hier und nicht anderswo wachsen, liegt mit dieser Tour goldrichtig. Und – unter uns gesagt – alle anderen auch. Denn die Wanderung vom Julier-Hospiz um den Piz Neir herum nach Bivio überzeugt auch landschaftlich. Auf zwölf nummerierten Posten entlang der Strecke sind unter anderem alte Karrenspuren aus der Römerzeit im Fels zu sehen, Souvenirs von einem urzeitlichen Meer oder eben dieses imposante Himmelstor kurz vor der Passhöhe der Fuorcla digl Leget, dem Insider den Beinamen «Der Kuss» verpasst haben.

Man startet beim Julier-Hospiz La Veduta auf dem ehemaligen Kontinentalsockel von Afrika und wandert bis auf den ehemaligen Tiefseeboden des urzeitlichen Thetys-Meeres. Tönt doch spannend, oder nicht? Um die Sache richtig einordnen zu können, lohnt es sich, vorgängig das Faltblatt «Exploratour» auf der Infostelle des Parc Ela in Savognin zu beschaffen. Da wird erklärt, dass Afrika, Europa und Asien vor Urzeiten einen einzigen Urkontinent bildeten: Pangäa: «Doch Kräfte im Erdinneren zerrten am Urkontinent. Wie ein Teigfladen wurde dieser auseinandergezogen. Die Erdkruste wurde immer dünner und senkte sich bis unter den Meeresspiegel, Wasser strömte ein, es entstand ein flaches Meer. Am Meeresboden lagerten sich Gesteinsschichten ab, vor allem aus Kalk. Grabenartige Risse entstanden, Pangäa zerbrach, Afrika entstand. Dann änderte sich die Richtung der Plattenbewegung. Der afrikanische Kontinent im Süden drängte wieder gegen Europa. Wie eine Bulldozerschaufel schrammte er über den Meeresboden, raspelte Gesteinsschichten ab, schob sie übereinander – und türmte die Alpen auf. Gleichzeitig nagten Wasser, Wind und Wetter an den wachsenden Bergen und modellierten sie. Und vor allem formten grosse Eismassen der Gletscher während den Eiszeiten das Gelände.»

Von grossen Dingen ist da die Rede. Weil die Spuren dieser Vorgänge der letzten 250 Millionen Jahre hier heute noch zu entdecken sind, machen sie das Wandern zu einer ehrfürchtigen Angelegenheit. Doch auch der Spass darf nicht fehlen: das berühmte Felsentor! Man erblickt es schon aus dem Val d’Agnel – ein gewaltiger Anblick, wenn der Himmel blau durch das Loch schimmert. Noch viel spannender ist es, die Felsformation aus der Nähe zu bewundern – und zu staunen, dass das Gebilde überhaupt noch steht. Wegen der Steinschlaggefahr sollte man sich keinesfalls dazu verleiten lassen, durch oder gar über den Bogen zu klettern. Denn irgendwann wird auch die Zeit für diese von Wind und Wetter geformte Felsformation abgelaufen sein.

Author’s recommendation

Wer auf der Tour selber experimentieren möchte, besorgt sich das Exploratour-Kit mit dem Handbuch für Experimente und Beobachtungen zur Geologie und Flora, Geologenhammer, Salzsäure, Lupe usw. Verleih in der Info- und Buchungsstelle Parc Ela, Savognin, Tel. 081 659 16 18, www.parc-ela.ch, in der Infostelle Bivio, Tel. 081 684 53 23 oder im Hotel Grischuna, Bivio, Tel. 081 659 12 12. Route und Inhalte der Exploratour gibts auch auf der App des Parc Ela.

outdooractive.com User
Author
Jochen Ihle 
Updated: October 30, 2017

Difficulty
moderate
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Altitude
2714 m
1764 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Rest Stop

Alpbeiz auf der Alp Natons
Ospizio La Veduta

Safety information

Ausgeschilderte Höhenwanderung mit 12 nummerierten Posten zur Erdgeschichte. Schwierigkeit: T2.

Equipment

Wanderschuhe mit fester Sohle, normale Wanderausrüstung.

Tips, hints and links

Info- und Buchungsstelle Parc Ela, Savognin, Tel. 081 659 16 18, www.parc-ela.ch.

 

Start

Julier-Hospiz (2232 m)
Coordinates:
Geographic
46.470074, 9.718033
UTM
32T 555126 5146528

Destination

Bivio

Turn-by-turn directions

La Veduta (2238 m) – Val d’Agnel – Fuorcla digl Leget (2715 m, wer will, quert vor dem letzten Steilhang kurz nördlich der Krete entlang weglos leicht ansteigend zum Felsentor etwas nördlich von Punkt 2671) – Val da Natons – Alp Natons (1963 m) – Bivio (1769 m).

Note

Wildlife refuge Stalveder: 01.12 - 30.04

Public transport

Public transport friendly

Das Julier-Hospiz/La Veduta und Bivio liegen an der Postautoverbindung Chur–St. Moritz. Oder: Taxi Jäger, Savognin, Tel. 079 408 08 08.

Getting there

Mit dem Auto auf den Julierpass.

Parking

Parkplätze auf dem Julierpass.

Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 1/2/2016: Julierpass. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wandermagazin.ch.

Ein Faltblatt zur Tour liegt in vielen Hotels und Info-Points auf.

Author’s map recommendations

LK 1:50000, 268T Julierpass.

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Difficulty
moderate
Distance
12.1 km
Duration
4:20 h
Ascent
486 m
Descent
951 m
Public transport friendly In and out Multi-stage tour Scenic With refreshment stops Family friendly Cultural/historical value Geological highlights Botanical highlights Faunistic highlights

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