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Hiking Trail

Von Adelboden auf das Albristhorn

Hiking Trail · Bernese Oberland
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Wandermagazin SCHWEIZ Verified partner  Explorers Choice 
  • Auf dem Weg zum Albristhorn.
    / Auf dem Weg zum Albristhorn.
    Photo: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Albristhorn.
    / Albristhorn.
    Photo: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Der lang gezogene Grat zwischen Tierberg und Albristhorn.
    / Der lang gezogene Grat zwischen Tierberg und Albristhorn.
    Photo: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Albristhorn Gipfel.
    / Albristhorn Gipfel.
    Photo: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Gratwandern am Albristhorn.
    / Gratwandern am Albristhorn.
    Photo: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Der Gsürweg führt durch die tiefen Gräben der Gsür.
    / Der Gsürweg führt durch die tiefen Gräben der Gsür.
    Photo: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Albristhorn (links) und Gsür (rechts).
    / Albristhorn (links) und Gsür (rechts).
    Photo: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Adelboden.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
2100 2400 2700 3000 m km 2 4 6 8 10 12 Bergrestaurant Sillerenbühl - Adelboden Albristhorn Adelboden

Das Albristhorn oberhalb Adelboden ist ein Wandergipfel der Extraklasse. Und im Winter ist der stolze Zacken am Ende der Niesenkette ein beliebter Skitourenberg.

difficult
13 km
6:00 h
887 m
923 m

Die Niesenkette zieht sich vom Thunersee geradewegs gen Adelboden. Gipfel an Gipfel reiht sich aneinander, und der letzte ist der höchste: das Albristhorn. Eine Etage tiefer, in der breiten Kerbe des Hahnenmoospasses, ist dann so etwas wie die Grenze zwischen Vor- und Hochalpen. Denn südlich des Hahnenmoos, hinter dem Ammertenspitz (auch ein schöner Wander- und Skitourenberg), leuchten schon die weissen Flanken des vergletscherten Wildstrubel.

Es ist einerlei, ob man von Adelboden oder vom benachbarten Lenk aufsteigt, richtig spannend wird es erst auf dem Laveygrat, an dem beide Routen aufeinandertreffen. Es schliessen sich der Tierberg und das Seewlehorn an. Sie bilden den langgezogenen Südgrat des Albristhorns. Beeindruckend sind die Tiefblicke nach Adelboden und ins Engstligental. Auf dem Seewlehorn endet dann die markierte Bergwanderroute. Angesichts der sich jäh eröffnenden Abgründe sollten sich nur trittsichere und schwindelfreie Berggänger auf den weiteren Weg zum Albristhorn machen. Der Pfad ist stellenweise ausgesetzt, und das brüchige Schiefergestein bietet keinen stabilen Halt.

Auf dem Albristhorn steht ein Gipfelkreuz, zwischen aufgetürmten Steinen versteckt sich das Gipfelbuch. Die Aussicht reicht vom Wildstrubel bis zum Eiger, vom Wildhorn bis zu den Diablerets. Bei Wetterglück sogar bis zum Mont Blanc. Beim Abstieg über den Ostgrat ist dann wieder Vorsicht geboten. Die verführerisch-schönen Blicke ins Färmeltal und zu den Diemtigtaler Bergen geniesst man mit Vorteil im Stehen. Beim Furggeli, Passübergang ins Färmel- und Simmental, sind die Schwierigkeiten dann vorbei. Der Weg ist nun wieder markiert und erreicht schon bald eine Abzweigung: Nach rechts geht es über die Alp Furggi nach Adelboden, der links abzweigende Pfad steuert den Nachbarberg des Albristhorns an – das von tiefen Gräben zerfurchte Gsür. Der Gsürweg verläuft geradewegs durch die Südostflanke – ein riesiger Trichter, in dem sich die Schmelzwasser ihre Wege durchs weiche Schiefergestein suchen.

Author’s recommendation

Wer den weiss-blau-weiss markierten Gsürweg meiden möchte: Vom Furggeli kann auch über die Alp Furggi und Schärmtanne direkt nach Adelboden abgestiegen werden, etwa 2 Stunden ab Furggeli.

outdooractive.com User
Author
Jochen Ihle 
Updated: October 11, 2018

Difficulty
difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
2761 m
Lowest point
1934 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Rest Stop

Bergrestaurant Sillerenbühl - Adelboden

Safety information

Anspruchsvolle Grattour mit Überschreitung des Albristhorns. Weiss-rot-weiss markiert bis Seewlehorn. Der Abschnitt zwischen Seewlehorn über das Albristhorn zum Furggeli ist nicht markiert, nur Wegspuren, einige ausgesetzte Stellen. Gsürweg weiss-blau-weiss markiert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Schwierigkeit: T3.

Equipment

Normale Wanderausrüstung, stabile Bergschuhe, evtl. Stöcke.

Tips, hints and links

Adelboden Tourismus, Tel. 033 673 80 80, www.adelboden.ch.

Gondelbahn Sillerenbühl Tel. 033 673 90 90, www.adelboden-silleren.ch.

Tschentenbahn, Tel. 033 673 11 06, www.tschentenalp.ch.

Start

Sillerenbühl, Bergstation (1974 m)
Coordinates:
Geographic
46.471849, 7.517837
UTM
32T 386212 5147542

Destination

Tschentenalp, Bergstation

Turn-by-turn directions

Sillerenbühl (1973 m) – Laveygrat (2194 m) – Tierberg (2371 m) – Seewlehorn (2467 m) – P. 2539 – Albristhorn (2762 m) – Furggeli (2387 m) – Gsürweg – Schwandfeldspitz (2026 m) – Tschentenalp (1940 m).

Public transport

Public transport friendly

Anreise: Mit dem Zug nach Frutigen, weiter mit Bus nach Adelboden, mit der Sillerenbahn nach Sillerenbühl.

Rückreise: Ab Tschentenalp mit Tschentenbahn nach Adelboden, von dort mit Bus nach Frutigen, dort Bahnanschluss.

Getting there

Mit dem Auto über Frutigen nach Adelboden.

Parking

Parkplätze und Parkhäuser in Adelboden (gebührenpflichtig).

Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 1/2/2014: Adelboden – Lenk. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wandermagazin.ch und www.wanderwege.ch.

Daniel Anker: Berner Oberland West. ISBN 978-3-7633-4282-2, Rother-Verlag, www.rother.de.

Author’s map recommendations

LK 1:50.000, 263T Wildstrubel.


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Difficulty
difficult
Distance
13 km
Duration
6:00 h
Ascent
887 m
Descent
923 m
Public transport friendly In and out Scenic With refreshment stops Geological highlights Cultural/historical value Insider tip Summit route Botanical highlights Faunistic highlights Mountain railway ascent/descent

Statistics

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