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Hiking Trail

Rundtour von Scuol nach Ftan

Hiking Trail • Graubuenden
Responsible for this content:
Wandermagazin SCHWEIZ
  • Prächtiger Lärchenwald im Unterengadin.
    / Prächtiger Lärchenwald im Unterengadin.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Die Lärche ist ein Pionierbaum.
    / Die Lärche ist ein Pionierbaum.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Aufstieg durch den Herbstwald.
    / Aufstieg durch den Herbstwald.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Lärchenzweig mit jungen und alten Zapfen.
    / Lärchenzweig mit jungen und alten Zapfen.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Kleiner Wasserfall am Weg.
    / Kleiner Wasserfall am Weg.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Herbstwandern bei Scuol.
    / Herbstwandern bei Scuol.
    Photo: Barbara Leuthold-Hasler, Wandermagazin SCHWEIZ
Map / Rundtour von Scuol nach Ftan
1200 1350 1500 1650 1800 m km 1 2 3 4 5 6 7 Scuol-Tarasp, staziun
Weather

Lärchen halten Kälte und Sturm aus, benötigen aber viel Licht. Sonnenverwöhnte Bergregionen wie das Engadin sind deshalb ihre Heimat. Hier steigen sie bis auf 2400 Meter – und sorgen im Herbst für eine Pracht, die ihresgleichen sucht. Eine Wanderung rund um Scuol.

medium
7.9 km
3:00 h
450 m
450 m

Wir sind froh, auf die Gondelbahn verzichtet und den Aufstieg zu Fuss gewählt zu haben. Denn sonst hätten wir dieses Bild verpasst: hohe, schlanke Lärchen im goldenen Herbstkleid, die Sonne, die durch die verfärbten Nadeln scheint und die ganze Szene noch farbiger und wärmer erscheinen lässt, das ockerfarbene Gras am Boden und der tiefblaue Himmel.

Solche Postkartensujets lassen sich nicht überall finden. Denn die Lärche ist ein Alpenbewohner. Als licht- und sonnenhungriger Baum fühlt sie sich in den Zentralalpen wie hier im Unterengadin am wohlsten. So hohe Ansprüche sie ans Licht stellt, so anspruchslos ist sie, was den Untergrund betrifft. Sie mag zwar saure, tiefgründige Böden; diese dürfen aber auch mager, steinig und trocken sein. Da sie eine Pfahlwurzel bildet, kommt sie immer an genügend Wasser. Die tiefe Wurzel macht sie zudem sehr sturmfest. Starke Winde reissen ihr höchstens ein paar der feinen Zweige ab; der Baum selber bleibt fast immer stehen.

Diese Eigenschaften, zusammen mit den kleinen leichten Samen, die weit fliegen können, machen die Lärche zu einem ausgesprochenen Pionierbaum. Sie gehört zu den ersten Bäumen, die ein steiniges Geltschervorfeld nach dem Rückzug des Gletschers oder einen Lawinenzug neu besiedeln. Mit den Nadeln, die sie als einziger Nadelbaum jeden Herbst abwirft, bereitet sie den Boden für andere Bäume vor. Die Nadeln sind nämlich leicht abbaubar und bilden ein gutes Keimbeet für andere Pflanzen.

Meist greift jedoch der Mensch ein. Seit Jahrhunderten fördert er die Lärche. Einerseits war und ist das Holz sehr beliebt, da es unter den Nadelhölzern das härteste und wetterbeständigste ist. Anderseits lässt die Lärche so viel Licht durch ihr Nadelkleid, dass neben dem Holz auch der Waldboden genutzt werden kann, meist als Weide. Auch die Lärchen, die wir während unserer Wanderung Richtung Ftan bestaunen, gehören zu einer grossen Weide.

Author’s recommendation

Beste Jahreszeit um die goldenen Lärchen zu erleben ist Mitte bis Ende Oktober.

outdooractive.com User
Author

Barbara Leuthold-Hasler

Updated: 2018-04-05

Difficulty
medium
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Altitude
1709 m
1281 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Safety information

Markierte Rundwanderung durch Lärchenwälder und über aussichtsreiche Terrassen, mit kurzem steilem Aufstieg und bequemem Abstieg. Schwierigkeit: T2.

Equipment

Normale Wanderausrüstung.

Tips, hints and links

www.engadin.com

Start

Scuol-Tarasp, Bahnhof (1281 m)
Coordinates:
Geographic
46.794282 N 10.288833 E
UTM
32T 598359 5183110

Destination

Scuol-Tarasp, Bahnhof

Turn-by-turn directions

Vom Bahnhof Scuol-Tarasp zur Talstation der Motta Naluns-Bahn, dort auf dem markierten Bergwanderweg gerade aufwärts bis Spöl, wo sich der Weg kurz nach der Querung mit dem Kiesssträsschen verzweigt. Hier den rechten, nicht mehr markierten Weg wählen und in einem grossen Bogen zuerst Richtung NE, dann Richtung NW aufwärts. Auf 1600 m ü. M. erreicht man einen grösseren, markierten Wanderweg, der nach Ftan Pitschen führt. Zurück nach Scuol auf einem direkteren, gut markierten Wanderweg.

Note

Wildlife refuge God da Rès: 20.12 - 20.04

Public transport

Public transport friendly

Mit der Rhätischen Bahn (RhB) nach Scuol-Tarasp.

Getting there

Mit dem Auto nach Scuol-Tarasp.

Parking

Parkplätze in Scuol-Tarasp.

Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Barbara Leuthold-Hasler: Lebendige Alpen. Tiere und Pflanzen am Berg. ISBN 978-3-906087-44-3, www.bergpunkt.ch.

Author’s map recommendations

LK 1:25.000, 1199 Scuol.

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Difficulty
medium
Distance
7.9 km
Duration
3:00 h
Ascent
450 m
Descent
450 m
Public transport friendly Round tour Nice views Suitable for families and children Cultural/historical value Botanical highlights Geological highlights Faunistic highlights

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