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Winterwandern

Von Murten nach Avenches

Winterwandern • Freiburg und Umgebung
  • Winterliches Avenches.
    / Winterliches Avenches.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Bunter Farbklecks von Niki de Saint Phalle am Murtensee.
    / Bunter Farbklecks von Niki de Saint Phalle am Murtensee.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Winterliches Murten.
    / Winterliches Murten.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Wegweiser im Hafen von Murten.
    / Wegweiser im Hafen von Murten.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Möwe am Murtensee.
    / Möwe am Murtensee.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Schloss von Avenches.
    / Schloss von Avenches.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Amphitheater und Römisches Museum.
    / Amphitheater und Römisches Museum.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Im Amphitheater von Avenches.
    / Im Amphitheater von Avenches.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
Karte / Von Murten nach Avenches
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 Murten/Morat Murten
Wetter

Vom mittelalterlichen Städtchen Murten in die Römerstadt Aventicum. Diese einfache Winterwanderung findet im Amphitheater von Avenches mit Römermuseum ihr Finale.

leicht
11,4 km
3:00 Std
55 m
19 m

Die Treppenstufen knarren, der Wind pfeift durch die Schiessscharten. Wir klappen die Jackenkragen hoch und steigen weiter den Turm hinauf. Von droben blicken wir auf das Schloss von Murten und über die schneebedeckten Dächer der Stadt bis hinüber zum Mont Vully. Ein Spaziergang auf der begehbaren Ringmauer, mit Wehrgang und zwölf verschiedenen Türmen, ist wie eine Zeitreise. Ein wenig wie ein Ritter fühlt man sich da. Und die vor uns liegende Wanderung nach Avenches befördert uns in der Geschichte gar noch weiter zurück. Schliesslich war Avenches, neben Augusta Raurica, einst die bedeutendste römische Stadt auf dem Boden Helvetiens. Die Römer nannten sie Aventicum.

Über 800 Jahre alt ist das Städtchen Murten. Karl der Kühne belagerte einst die Stadt und musste eine bittere Niederlage einstecken. Auf einem geführten Stadtrundgang kann man die Originalschauplätze der Schlacht um Murten besichtigen, u.a. auch den Hügel vor den Toren der Stadt auf dem Karl der Kühne sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte. Im Museum von Murten werden dann die Burgunderkriege mittels einer Multimediaschau inszeniert.

Wilde Zeiten waren das, heute lädt die historische Altstadt zu einem friedlichen Bummel durch die Gassen und entlang der Laubengänge ein. Der Wanderweg führt hinunter zum Hafen. Im Winter zeigt sich der Murtensee von seiner kühlen Seite. Eine Skulptur von Niki de Saint Phalle ist ein bunter Farbklecks inmitten der von Braun- und Grautönen dominierten Uferpartie. Der Weg folgt immer dem Seeufer, man weiss nicht so recht in welchem Kanton man sich eigentlich befindet. Murten liegt im Kanton Freiburg, das Städtchen Avenches, inzwischen auf Sichtweite, im Kanton Waadt.

Zu Römerzeiten gab es im Amphitheater von Avenches Brot und Spiele, und heute findet dort in den Sommermonaten das Opernfestival statt. Zum Aufwärmen gehen wir ins Römische Museum. Dieses befindet sich im Wehrturm, der im 12. Jahrhundert über der Arena erbaut wurde. Hier erfahren wir alles über die Geschichte von Aventicum und bestaunen Funde aus der einstigen Römerstadt.

Autorentipp

Das Römermuseum befindet sich im mittelalterlichen Turm, der ab dem 11. Jahrhundert oberhalb des Einganges des Amphitheaters erbaut wurde. Die Dauerausstellung zeigt die bedeutendsten Funde aus der Römerstadt Aventicum : Kopie der Goldbüste von Kaiser Marc Aurel, Skulpturen, Mosaiken, Steininschriften, Fragmente einer römischen Orgel und zahlreiche Gegenstände aus dem Alltagsleben, www.aventicum.org/de/roemermuseum

outdooractive.com User
Autor
Jochen Ihle
Aktualisierung: 21.11.2017

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
474 m
430 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Einfache Winterwanderung, geeignet für Familien mit Kindern aller Altersstufen. Gelbe Wegweiser. Schwierigkeit: T1.

Ausrüstung

Normale Winterwanderausrüstung.

Weitere Infos und Links

Murten Tourismus, Franz. Kirchgasse 6, 3280 Murten Tel. 026 670 51 12, www.regionmurtensee.ch.

Avenches Tourisme, Place de l’Eglise 3, 1580 Avenches, Tel. 026 676 99 22, www.avenches.ch.

Römermuseum Avenches, www.aventicum.org/de/roemermuseum

Start

Murten, Bahnhof (447 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.925321 N 7.114682 E
UTM
32T 356469 5198590

Ziel

Avenches, Bahnhof

Wegbeschreibung

Zu Beginn der Wanderung lohnt ein Bummel durch das Städtchen Murten (431 m); zumindest auf der begehbaren Ringmauer sollte man entlang spaziert sein. Der markierte Wanderweg führt hinunter zum Hafen und dann immer am Ufer des Murtensees entlang. Begleitet wird man von schönen Winterstimmungen von mit Eis überzogenen Stegen und Schilfbeständen. Über die Weiler Meyriez und Faoug erreicht man Avenches Plage (432), hier biegt der Weg nach links ab und führt über weite Felder in Richtung Avenches. Das Städtchen ist schon von weitem zu sehen, thront es doch in leicht erhöhter Lage auf einem Hügel. Die letzten Meter sind asphaltlastig und man wandert durch die Hauptstrasse direkt auf das Amphitheater im Zentrum von Avenches (480 m) zu.

Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Anreise: Mit dem Zug nach Murten.

Rückreise: Mit dem Zug ab Avenches.

Anfahrt

Mit dem Auto nach Murten. Nach der Wanderung mit dem Zug in wenigen Minuten von Avenches zurück nach Murten.

Parken

Parkplätze in Murten.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wandermagazin SCHWEIZ, Spezialausgabe: Die 50 schönsten Winterwanderungen. ISBN 978-3-03865-010-2. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wandermagazin.ch.

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 4/2015: Berner Seeland. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wandermagazin.ch.

Kartenempfehlungen des Autors

LK 1:50.000, 242 T Avenches.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
11,4 km
Dauer
3:00 Std
Aufstieg
55 m
Abstieg
19 m
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights kinderwagengerecht

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