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Winterwandern

Vom Col du Pillon auf den «Glacier Walk»

Winterwandern • Waadt
  • Schnurgerade über den Tsanfleuron-Gletscher.
    / Schnurgerade über den Tsanfleuron-Gletscher.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Gut markierter Gletscherspaziergang.
    / Gut markierter Gletscherspaziergang.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Wegweiser am Tour St-Martin.
    / Wegweiser am Tour St-Martin.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Beim Teufelsfelsen mit Wallis-Panorama.
    / Beim Teufelsfelsen mit Wallis-Panorama.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Auf der Hüttenterrasse des Refuge l’espace.
    / Auf der Hüttenterrasse des Refuge l’espace.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Immer auf dem Weg bleiben.
    / Immer auf dem Weg bleiben.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Oldenhorn.
    / Oldenhorn.
    Foto: Jochen Ihle, Wandermagazin SCHWEIZ
Karte / Vom Col du Pillon auf den «Glacier Walk»
2550 2700 2850 3000 3150 m km 0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 Glacier-des-Diablerets Tour St-Martin
Wetter

«Glacier Walk» heisst ein Winterwanderweg im Skigebiet «Glacier 3000» zwischen Gstaad und Les Diablerets. Der Gletscherspaziergang zum Quille du Diable, dem Teufelskegel, verspricht herrliche Aussichten in hochalpiner Umgebung.

leicht
5,2 km
2:30 Std
371 m
371 m

Der Col du Pillon verbindet das Saanenland mit Les Diablerets, das Berner Oberland mit dem Waadtland. Von der Passhöhe, auch im Winter mit dem Postauto erreichbar, heben wir mit der Grossraumgondel ab. Die Fahrt führt auf knapp 3000 m ü. M., bis zur futuristischen Bergstation auf dem Gipfel des Sex Rouge. Unterhalb des Gipfels breitet sich das Gletscherplateau aus. Ein Sessellift mit dem sinnigen Namen «Ice Express» befördert uns direkt zum Einstieg in den «Glacier Walk».

Erster Blickfang: wie eine Haifischflosse ragt das markante Oldenhorn aus den Eiswüsten des Glacier de Tsanfleuron und des Glacier du Sex Rouge heraus. Auf dem Dreitausender, im Sommer ist er übrigens wanderbar, treffen die drei Kantone Bern, Waadt und Wallis zusammen. Rechter Hand erheben sich «Les Diablerets», die Teufelsberge. Der Legende nach soll der Teufel die blühenden Weiden des Tsanfleuron, nach einer grauenvollen Tat eines hartherzigen Hirten, in ewigen Schnee und Eis verwandelt haben... Es wurde eben schon immer gerne an böse Geister und dunkle Mächte geglaubt; besonders nach Felsstürzen und anderen Naturereignissen liessen die Alpbewohner ihrer Fantasie freien Lauf.

Schnurgerade zieht sich der «Glacier Walk» quer übers Eis. Der Weg ist gut präpariert und bietet schönste Aussichten auf das Hochalpenpanorama vom Matterhorn bis zum Mont Blanc. Beim Quille du Diable, auf der Landeskarte heisst er Tour St. Martin, ist bereits der Wendepunkt des Gletscherspaziergangs erreicht. Teufelsfelsen wird der markante Felsblock, am Südrand des Tsanfleurongletschers, genannt. Hier soll einst der Teufel mit seinen Kindern gekegelt haben, erzählt die Sage – und die Steine, welche den Felsen verfehlten, sollen im Tal von Derborence gelandet sein. In der Tat ereigneten sich hier in den Jahren 1714 und 1749 zwei gewaltige Bergstürze. Der Tiefblick von der Hüttenterrasse des Refuge l’espace ins Bergsturzgebiet von Derborence lässt uns frösteln. Vor dem eisigen Rückweg stärken wir uns daher noch mit einer heissen Suppe.

Autorentipp

Einkehren im Refuge l’espace beim Teufelskegel; mit tollem Blick auf die Walliser Alpen und hinunter ins Bergsturzgebiet von Derborence. Tel. 079 744 88 00, www.refugelespace.ch. 

outdooractive.com User
Autor
Jochen Ihle
Aktualisierung: 16.11.2017

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2930 m
2817 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Einfache Winterwanderung im Skigebiet «Glacier 3000». Achtung: Weg nicht verlassen, Gletscherspalten! Schwierigkeit: WT1.

Ausrüstung

Normale Winterwanderausrüstung, Wanderschuhe mit guter Profilsohle.

Weitere Infos und Links

Office du Tourisme des Diablerets, Chemin du Collège 2, 1865 Les Diablerets, Tel. 024 492 00 10, www.villars-diablerets.ch.

Gstaad Saanenland Tourismus, Promenade 41, 3780 Gstaad, Tel. 033 748 81 81, www.gstaad.ch.

Seilbahn Col du Pillon – Sex Rouge, Tel. 024 492 09 23, www.glacier3000.ch.

 

Start

Sex Rouge, Bergstation (2817 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.326941 N 7.209386 E
UTM
32T 362168 5131932

Ziel

Sex Rouge, Bergstation

Wegbeschreibung

Von der Bergstation Sex Rouge (2971 m) mit Sessellift auf den Gletscher; der breit gespurte Weg zum Quille du Diable (Tour St-Martin, 2908 m) ist nicht zu verfehlen. Zurück auf selbem Weg.

Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Mit Postauto von Gstaad oder Les Diablerets auf den Col du Pillon, weiter mit Grossraumgondel auf den Sex Rouge.

Anfahrt

Mit dem Auto von Gstaad oder Les Diablerets auf den Col du Pillon.

Parken

Grosser Parkplatz auf dem Col du Pillon.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 1/2/2013: Winterzauber. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wandermagazin.ch.

Kartenempfehlungen des Autors

LK 1:50000, 272T St. Maurice.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
5,2 km
Dauer
2:30 Std
Aufstieg
371 m
Abstieg
371 m
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg

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