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Wanderung

Vom Centovalli über den Pizzo Ruscada ins Onsernonetal

Wanderung · Ticino
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  • Pizzo Ruscada.
    / Pizzo Ruscada.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-ND, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Corte Nuovo.
    / Corte Nuovo.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Blick auf Palagnedra.
    / Blick auf Palagnedra.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Lago di Palagnedra.
    / Lago di Palagnedra.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Blick zum Lago Maggiore.
    / Blick zum Lago Maggiore.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Tiefblick ins Onsernonetal nach Loco.
    / Tiefblick ins Onsernonetal nach Loco.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Spruga.
    / Spruga.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Pizzin.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Corte Nuovo.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Auf dem Gratrücken bei der Corte Nuovo.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Weit hinten der Lago Maggiore.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Blick zum Lago Maggiore.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Comologno.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Comologno.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
900 1200 1500 1800 2100 2400 m km 2 4 6 8 10 Pizzin Pizzo Ruscada Comologno

Diese Wanderung führt zunächst auf den Pizzo Rusca­da. Dann wandert man steil hinab ins Hintere Valle Onsernone, wo man eines der grössten Wald­reservate der Schweiz durchquert, und erreicht schliesslich Comologno.

schwer
11,6 km
6:00 h
1263 hm
1325 hm

Auf dieser anspruchs­vollen Wanderung überschreitet man den aus­sichtsreichen Pizzo Rusca­da, der mit seinen 2004 Metern der zweithöchste Berg im Norden des Cento­valli ist, taucht dann steil hinab ins Hintere Valle Onsernone, durchquert eines der grössten Wald­reservate der Schweiz und landet schliesslich im zweit­hintersten Dorf des Tales, in Comologno. Das Ziel ist eine höchst einladende Ad­resse: die Osteria Il Palazign im Palazzo Gamboni. Der Bau stammt aus dem 17. Jahrhundert, als die in der Fremde reich gewordenen Emigranten ins Tal zurückkehrten und hier und in an­deren Dörfern des Tales ihre Palazzi im Stile französi­scher Herrschaftshäuser erbauten. 1996 erstand die Bürgergemeinde das Haus und restaurierte es mit viel Liebe zum Detail. Seither ist es ein charmantes Hotel­-Restaurant.

Doch bevor man es sich dort wohl­ ergehen lassen kann, kostet das noch manchen Schweisstropfen. Zuerst auf der steinigen Krete des Pizzo Ruscada, von wo der Blick gegen Süden immer wieder an den felsigen Flanken des Gridone hän­genbleibt, dann im feucht­-engen Schlund des Isorno, wo aus dem Moos an den Felswänden das Wasser tropft und das Wan­dern zu einer glitschigen Stolperpartie macht. Jegli­che wirtschaftliche Nutzung ist hier im 2002 eingerichte­n 781 Hektaren grossen Waldreservat untersagt. Dass die Wege erhalten und sogar neue angelegt werden konnten, erlaubt es Einheimischen wie Touris­ten, die eigentümliche At­mosphäre im Hinteren Onsernonetal ken­nenzulernen.

Autorentipp

Kurz vor Comologno hat es schöne Badeplätze links und rechts der Isorno­-Brücke – Badehose nicht vergessen! Ein Bad, das es im kühlen Fluss durchaus leiden mag, vor den  letzten Kur­ven hinauf nach Comologno.

outdooractive.com User
Autor
Jochen Ihle 
Aktualisierung: 06.08.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2003 m
Tiefster Punkt
847 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Anspruchsvolle Bergwanderung, Trittsicherheit erforderlich. Weiss-rot-weiss markiert. Schwierigkeit: T3

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, stabile Bergschuhe, Wanderstöcke von Vorteil.

Weitere Infos und Links

Organizzazione turistica Lago Maggiore e Valli, Tel. 6600 Locarno, Tel. +41 (0) 848 091 091, www.ascona-locarno.com

Seilbahn Monte di Comino, Tel. +41 (0) 91 798 13 93, www.comino.ch

Einkehren, z.B.:
Capanna Monte Comino, Tel. +41 (0) 91 798 18 04, www.montecomino.ch
Palazzo Gamboni, Tel. +41 (0) 91 780 60 09, www.palazzogamboni.ch

Start

Monte di Comino (1146 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.175852, 8.646137
UTM
32T 472686 5113647

Ziel

Comologno

Wegbeschreibung

Ab Bergstation Mone di Comino (1138 m) zur Kirche Madonna della Segna (1166 m), dann westwärts durch Buchen- und Birkenwald auf den Pizzin (1643 m) und den Pianasco (1510 m). Dann über den Gratrücken via Sattel Pescia Lunga, Capellone (1879 m) und den Nordgrat auf den Ruscada (2004m). Vom Gipfel zurück zum Capellone, dann nach Südwesten durch die Flanke und über Weideflächen zu einer verfallenen Alp (P. 1737) und nach Nordosten weiter zur Alpe Lombardone (1588 m). Steil den bewaldeten Rücken hinunter, über eine erste Brücke das Valle del Guald und über eine zweite den Isorno (856 m) queren. Zuletzt steil hinauf nach Comologno (1085 m).

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise: Mit Centovallibahn von Locarno (oder Domodossola) nach Stazione Verdasio und mit der Seilbahn zum Monte di Comino, Tel. 091 798 13 93, www. comino.ch, www.montecomino.ch.

Rückreise: Mit Bus ab Comologno nach Locarno.

Anfahrt

Mit dem Auto nach Verdasio. Nach der Wanderung von Comologno mit Bus und Zug via Intragna zurück nach Verdasio (Fahrzeit etwa 1,5 Stunden).

Parken

Parkplätze in Verdasio.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 10/11/2011: Val Grande und Centovalli. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wanderwege.ch

Jochen Ihle / Toni Kaiser / Peter-Lukas Meier: «Wandern im Tessin – 40 Wanderungen und Ausflüge in der Sonnenstube der Schweiz». ISBN 978-3-03865-013-3, Rothus-Verlag, Solothurn, www.rothus.ch und www.wanderwege.ch

Kartenempfehlungen des Autors

LK 1:50.000, 275T Valle Antigorio, 276T Val Verzasca.


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
11,6 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1263 hm
Abstieg
1325 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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